Bataillon Clemens-August-Dorf

Gegründet wurde das Bataillon 1967 nachdem die Kompanie Clemens-August-Dorf wegen der stark angewachsenen Mitgliederzahl in die 1. und 2. Kompanie Clemens-August-Dorf aufgeteilt wurde. 1970 baute das Bataillon bei der Gaststätte Biestmann eine Schießhalle mit 4 Luftgewehrständen und einen gemütlichen Gemeinschaftsraum.

Vorstand

Bataillonskommandeur: Bernard Fischer Kompanieführer 1. Kompanie: Michael Müller Kompanieführer 2. Kompanie: Bernard Punte

Jährlich wiederkehrende Veranstaltungen:

  • Fahrradtouren
  • Vergleichsschießen
  • Monatsschießen
  • Wanderpokalschießen
  • Weihnachtsessen

Damenschießgruppe

1. Reihe v.l.: Ursula Sawatzki, Helga Punte, Ulrike Müller, Mechthild Mohrmann, Annegret Macke
2. Reihe v.l.: Ruth Pohl, Bianca Igelmann, Bernhild Fischer, Regina Kurzer, Annette Thörner
3. Reihe v.l.: Angelika Graw, Gerda Müller, Jutta Ruck, Barbara Sienkamp, Annette Siemer, Birgit Herzog, Birgit Richter, Susanne Buhrs
4. Reihe v.l.: Beate Hinnenkamp, Marion Peckskamp, Agnes Oevermann
Die Frauenschießgruppe des Bataillons Clemens-August-Dorf wurde im Mai 1992 gegründet. Ihre Mitgliederzahl erhöhte sich von anfangs 7 Damen bis zum Jahr 1999, als bereits 24 Damen der Gruppe angehörten. Die Damenschießgruppe trifft sich 1 mal im Monat zum Schießen.

Historie und Rückblicke

Als die Siedlung Clemens-August-Dorf in den 1960er Jahren langsam zu wachsen begann stieg zeitgleich auch die Mitgliederzahl der damaligen Kompanie Clemens-August-Dorf stark an. Als die Kompanie dann im Jahr 1967 zu groß wurde, entschloss man sich dazu, diese in die Kompanien Clemens-August-Dorf I und Clemens-August-Dorf II aufzuteilen und diese dann in einem Bataillon zusammenzufassen. Dem Bataillon gehören aktuell 280 Mitglieder in zwei Kompanien an. Auch wenn sich die zwei Kompanien aufgrund der Anzahl der Mitglieder getrennt hatten, so war man sich doch immer verbunden. Dies zeigte schon alleine, dass in den siebziger und achtziger Jahren jeweils am Freitag nach dem Schmücken des Ausmarschweges die zweite Kompanie zu späterer Stunde mit Musik die erste Kompanie besuchte und dann zusammen bei Bier und natürlich auch Gesang den Freitagabend ausklingen ließ. Die Musiker Benno Niehues, Benno Franke und Trompeten-Hannes (Hans Rutkowski) gaben immer ihr Bestes. Ein weiterer Höhepunkt zu dieser Zeit war das traditionelle Fußballspiel nach dem Abschmücken am Dienstagabend auf dem Schulplatz. Hier traten Mitglieder der ersten Kompanie gegen Mitglieder der zweiten Kompanie zu einem zünftigen Fußballspiel an. Die Mannschaften waren überaus stark besetzt, selbst der „Bürgermeister" Bernard Pille von der zweiten Kompanie trat unverdrossen und mit erheblichem sportlichen Elan gegen den Ball. Es wurde teilweise verbissen gekämpft, so dass einige Spieler mit erheblichen Blessuren am Dienstagabend den Heimweg antreten mussten. Im Jahr 1975 plante das Schützenbataillon die Errichtung eines Kinderspielplatzes. Von der Kirchengemeinde wurde dafür ein Gelände neben dem bestehenden Kindergarten zur Verfügung gestellt. Alle Spielgeräte wurden in Eigenarbeit hergestellt. Nach nur sechswöchiger Arbeit konnte der Spielplatz von den ehrenamtlichen Helfern des Bataillons vorbildlich hergerichtet und mit Spiel-, Klettergerüsten, Rutschen und Schaukeln ausgestattet werden. Der Motor dieses Unternehmens war der damalige Bataillonskommandeur Artur Bartel und der damals schon 75-jährige "Onkel Bernhard" (Bernhard Armborst), der täglich mitgearbeitet hatte. Die offizielle Einweihung konnte dann am 5.10.1975 gefeiert werden. Seit 1978 veranstaltet das Bataillon Clemens-August-Dorf jährlich wechselseitig ein Vergleichsschießen gegen die 3. Kompanie Langenteilen des Bürgerschützenvereins Osterfeine. Bei diesem Schießen geht es nicht nur um den Wettkampf im Schießsport, auch der Spaß und die Geselligkeit wird immer sehr gefördert. Ebenso wird seit 1978 alle 2 Jahre ein Kindergartenspielplatzfest gefeiert, das sich im Lauf der Zeit zu einem schönen Volksfest entwickelt hat und regen Zuspruch von der Bevölkerung zu verzeichnen hat. Bis 1989 begann das Fest mit einem Fußballturnier auf dem Schulhof in Clemens-August-Dorf bzw. später mit einem Handballturnier. Hier spielten die Kindergartenväter gegen eine Auswahl von Schützen. Die Teilnehmer kämpften mit vollem Einsatz. Hiervon kann sicherlich auch Viktor Meisenheimer ein Lied singen, der bei einem Spiel mit einem Beinbruch das Spielfeld verlassen und dann ca. 6 Wochen sein lädiertes Bein pflegen musste. Er hatte Glück im Unglück, denn das Wetter war in der Zeit gut, so dass er sein Krankenlager häufig im Garten aufschlagen konnte.

Batailionskomandeur

Josef Westerhaus von 1967 bis 1973
Artur Bartel von 1973 bis 1981
Walter Herzog von 1981 bis 1997
Siegfried Sienkamp von 1997 bis 2004
Eckhard Müller von 2004 bis 2007
Günter Göken von 2007 bis 2012 Bernard Fischer seit 2012

Stellvertreter

Eduard Grimme von 1967 bis 1971
Artur Bartel von 1971 bis 1973
Walter Herzog von 1973 bis 1981
Helmut Müller von 1981 bis 1985
Franz Baumann von 1985 bis 1992
Bernhard Thörner von 1992 bis 2000
Dieter Müller von 2000 bis 2004
Bernhard Oevermann von 2004 bis 2012 Michael Müller u. Bernard Punte seit 2012